Mit einer Niederlage endete das Handballjahr der Friedberger Zweiten

Mit einer deutlichen Niederlage endete das Handballjahr der Friedberger Zweiten. Zu Hause machten die Handballer beim 32:37 (16:18) gegen Bobingen einfach zu viele Fehler.

Die 6 – 0 – Abwehr der Friedberger hatte am Sonntag selten wirklich Zugriff. Oftmals rückten die Friedberger viel zu spät auf ihren Gegner heraus, die Bobinger konnten so regelmäßig aus acht oder gar sieben Metern fast ungestört abschließen. Obwohl der gut aufgelegte Keeper Martin Häselhoff dabei noch viele Bälle entschärfte, war der TSV so in der ersten Hälfte das schlechtere Team. Denn beim 16:18 zur Pause kassierten die Handballer viel zu viele Gegentreffer.

Was an diesem Tag möglich gewesen wäre, zeigte der TSV aber nach der Pause. Gute 15 Minuten lang spielte Friedberg schnellen Handball und verteidigte konzentriert und aggressiv. Rasch hatte man die Partie gedreht, das 24:22 nach 38 Minuten war Ausdruck der neu gewonnenen Stärke.

Diese hatte jedoch nicht Bestand, Friedberg verfiel rasch wieder in alt bekannte Muster. Da die Abwehrreihen nicht mehr präsent waren, entwickelte sich in der Folge ein Schützenfest. Jeder Bobingen Angriff endete mit einem Tor, beim TSV konnte der gut aufgelegte Rückraum um Dominik Schiechtl, Valentin Schmid und Florian Wiesner lange mithalten.

Erst beim 30:30 sorgten zwei Fehlwürfe frei vom Kreis für die Entscheidung. Bobingen traf weiter nach Belieben, Friedberg war jetzt zu hektisch und kassierte das 31:35. Das war die Vorentscheidung, ein sehr torreiches Handballspiel endete mit einer 32:37 (16:18) Niederlage für die Friedberger Zweite.

Trainerin Sandy Mair ärgerte sich: „15 Minuten guter Handball reichen einfach nicht. Da haben wir gut verteidigt und vorne unsere Chancen rein gemacht. Den Rest des Spiels haben wir aber absolviert, als würden alle schon unter dem Weihnachtsbaum sitzen. Ohne Abwehr und mit so vielen Fehwürfen kann man eben kein Spiel gewinnen.“

 

Häselhoff; Zull; Herrmann (3); Bernhard (2); Hrgic (3); Maas (1); Wydra (1); Reissner (2/2); Link; Wiesner (3); Dorsch (3); Schmid (7/1); Schiechtl (7).  

 

Domenico Giannino

 

 

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