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  • Erste muss am Sonntag nach Coburg - Co-Trainer Handelshauser ist beim Vierten für das Team verantwortlich

Nach einer herausfordernden Woche geht es für die Friedberger Handballer am Sonntag zum HSC 2000 Coburg 2. Ab 16 Uhr sind sie zu Gast beim Drittliga – Absteiger.

Nach dem letzten Heimspiel trat die vormalige Trainerin Christina Seidel zurück. Darum wird der bisherige Co – Trainer Christoph Handelshauser die Mannschaft am Sonntag betreuen. Dann wird sich zeigen, ob der TSV nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller sich gegen den gut besetzten HSC behaupten kann. Der Vierte der Bayernliga ist sicherlich ein schwerer Gegner.

Coburg 2 stieg in der vergangenen Saison aus der 3. Liga in die Bayernliga ab. Die Oberfranken verpassten vor zwei Wochen wohl ihre allerletzte Chance auf den direkten Wiederaufstieg. Denn da gab es eine 20:26 Heimniederlage gegen den Tabellenführer aus Bayreuth. Fünf Punkte beträgt darum der Rückstand des Vierten auf das Spitzentrio, das punktgleich in der Bayernliga die ersten Plätze belegt. Aber in der Rückrunde gewann der HSC drei seiner vier Spiele.

Das kann der TSV nicht von sich behaupten. Die Heimniederlage gegen den bis dahin sieglosen TuS Fürstenfeldbruck 2 hat zum Rücktritt von Seidel geführt. Zuvor gab es eine Pleite bei Rimpar 2, das aber einige Unterstützung aus dem Zweitligakader erfahren hatte. Wie es auch gehen kann, zeigte der TSV Friedberg zu Hause vor zwei Wochen, als er das Derby gegen den vormaligen Tabellenführer aus Günzburg in großem Stil für sich entscheiden konnte.

Personell sind die Herzogstädter beinahe unverändert. Da die A – Jugend ebenfalls im Einsatz ist, werden die Nachwuchskräfte fehlen. Zudem fallen weiterhin György Szouszki und Stefan Tischinger aus, dessen Blessur am Finger noch nicht verheilt ist. Dafür ist Florian Wiesner wieder im Kader. Andreas Dittiger wird in Coburg nicht dabei sein, da er seine Damenmannschaft am Sonntag betreuen wird.

Der Mannschaftsverantwortliche Christoph Handelshauser erwartet eine schwere Begegnung: „Coburg ist ausgezeichnet besetzt, der Rückraum der Oberfranken gehört zu den besten der Liga. Ihr Mittelblock ist schwer zu überwinden, das Spiel wird uns alles abverlangen. Wir hoffen, dass wir am Sonntag eine Trotzreaktion zeigen können, aber der heimstarke Gegner ist sicherlich favorisiert.“

 

Domenico Giannino