Zum Jahresabschluss eine überraschende Niederlage gegen Königsbrunn

Mit einer überraschenden 25:27 (13:16) Niederlage gegen den Vorletzten aus Königsbrunn verlor die Friedberger A – Jugend den Anschluss an die Spitze der Bayernliga. Durch den Misserfolg im letzten Spiel des Jahres fielen die Handballer auf den fünften Rang zurück.

Eng geht es vorne zu in der Bayernliga. Sechs Mannschaften, lediglich getrennt durch vier Punkte, kämpfen zum Start der Rückrunde noch um die Tabellenspitze. Dabei zeichnet sich kein klarer Favorit ab, da alle Spitzenteams sich immer wieder Ausrutscher leisten.

Dies geschah jetzt auch den Friedberger A – Jugendlichen. Gegen Königsbrunn, das in der Hinrunde lediglich zweimal gewonnen hatte und zur Halbzeit der Saison Vorletzter war, erwischten die Handballer keinen guten Tag. Zwar erspielten sie sich viele erstklassige Chancen, machten dann aber viel zu wenig daraus. Über das gesamte Spiel gingen die Friedberger viel zu verschwenderisch mit ihren Möglichkeiten um.  

Defensiv konnten sie dies nicht kompensieren. Oft rückten die Friedberger zu spät heraus auf die gegnerischen Angreifer. So war Königsbrunn in einem sehr mäßigen Spiel mit vielen Ballverlusten ab der 20. Minute immer vorne. Denn nach dem 11:11 stieg die Friedberger Fehlerquote sogar noch einmal an. Das 13:16 zur Pause war ein ernstes Warnzeichen dafür, dass Friedberg sich im zweiten Durchgang steigern musste.

Doch die Unkonzentriertheiten hörten nicht auf. Königsbrunn konnte bis auf 21:17 und 23:19 wegziehen. Spät kam der TSV nochmals auf, doch dem Anschluss zum 25:26 eine knappe halbe Minute vor dem Ende konnten die Herzogstädter nichts mehr folgen lassen. Sekunden vor Schluss, Friedberg war volles Risiko gegangen, machte Königsbrunn mit dem 27:25 (16:13) den Deckel drauf.

Der dritte Saisonsieg ist jedoch nicht genug, um das Team vom vorletzten Rang aufsteigen zu lassen. Friedberg hingegen fällt nach der zweiten Niederlage am Stück auf den fünften Rang zurück. Weiter geht es für den TSV  in der Bayernliga am 12. Januar mit dem Heimspiel gegen Rimpar.

 

Karl; Seidler; Häusler (3); Braun (1); Hrgic (9/1); Müller (1); Maas; Graf; Salopek (4); Link (2); Lugauer (1); Cada (3); Porterfield (1).

 

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